Wasser zum Leben

In dem Projekt wird die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis, 150 Wasserbeutel angeschafft werden. Das Projekt hat eine doppelte Zielsetzung. Einerseits soll der Erhalt von Bäumen in öffentlichen Einrichtungen durch die Pflege und Bewässerung zuverlässig gesichert werden. Meist obliegt die Pflege Menschen, deren Kernaufgabe im Regelfall nicht die Pflege des Grüns ist, sondern dies neben anderen Aufgaben miterledigen. Die Säcke können helfen, diese Aufgabe nachhaltig sicherzustellen. Da mit dem Einsatz der Wassersäcke die Bewässerungsarbeit erleichtert wird, ist damit zu rechnen, dass das Projekt nach Abschluss fortgesetzt wird und diese Form der sicheren, arbeitssparenden und in Bezug auf die Wasserverwendung ressourceneffizienten Bewässerung fortgesetzt wird.
Die zweite Zielsetzung betrifft die Bewusstseinsbildung. Die Nutzer und Beschäftigten der Einrichtungen sollen für den Erhalt der Bäume sensibilisiert werden. Durch zielgruppenspezifische Informationen, z.B. altersgerecht in Kindertagesstätten, wird der Kreisverband der  Schutzgemeinschaft Deutscher Wald über die Bedeutung von Bäumen für Naturhaushalt und Artenvielfalt, als Sauerstoffproduzent und bei Pufferung des Mikroklimas informiert. Es leistet einen Beitrag nicht nur in Bezug auf die Bildung zu nachhaltiger Entwicklung, sondern soll darüber hinaus mehr Menschen für die Pflege und die Anpflanzung weiterer Bäume im eigenen Garten, an Straßen und öffentlichen Anlagen motivieren. Zudem werden durch die einfache Beteiligungsmöglichkeit und die Vernetzung aktivierende, inklusive und integrierende Effekte erwartet.

"Wasser zum Leben" wurde von LEADER Bergisches Wasserland als Kleinprojekt ausgewählt. Der Projektträger erhielt eine Förderung von 80% für den Kauf der Beutel.

Projektträger: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis

Förderung im Rahmen des Regionalbudgets: 2.616 Euro

Förderhinweise

Kleinprojekt im Regionalbudget

Gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesrepublik Deutschland
im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Unter Beteiligung der Kreise.